Pool

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Es gibt eine Vielzahl von Poolformen, Materialien, Farben, Einstiegsmöglichkeiten, Pumpen, Filtern, Abdeckungen, Heizsystemen und vieles mehr.
Damit Sie dabei nicht den Überblick verlieren und sich immer sicher fühlen, berät Sie unser Experte ganz individuell. So müssen Sie sich lediglich darum Gedanken machen, welches Badeoutfit zu Ihrem neuen Pool passt. Nun steht dem Badespaß nichts mehr im Wege.
Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

Häufig gestellte Fragen

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Die Wahl des richtigen Standortes

Vor dem Kauf eines Pools sollte man sich Gedanken machen wo dieser aufgestellt werden soll. Dies sind die wichtigsten Punkte, die man bei der Standortwahl beachten sollte:

  • gerader ebener Untergrund
  • Sonniger Platz
  • windgeschützter Platz
  • keine Bäume in unmittelbarer Nähe
  • Wasser und Stromversorgung in Reichweite
  • Keine Stromleitungen über und unter dem Pool

Der Untergrund

Der Untergrund muss absolut waagerecht sein, da ansonsten die Seitenkräfte, die auf den Pool wirken, diesen beschädigen können. Weiterhin muss der Boden fest sein. Je nach Wassertiefe kommen schnell eine Tonne und mehr pro Quadratmeter zusammen. Daher sind Terassen und Balkone ehr ungeeignet. Ist eine geeignete Stelle gefunden muss diese noch von spitzen Gegenständen befreit werden, da diese die Poolfolie beschädigen können. Keinesfalls sollten stromführende Leitungen unter halb des Pools verlaufen.

Die Sonne

Die größte Freude bereitet der Pool, wenn er ein sonniges Plätzchen bekommt. Die Sonne ist die günstigste Methode das Poolwasser zu erwärmen und auch für die Badegäste frieren nicht so schnell wie im Schatten.

Der Wind

Kalter Wind kühlt sowohl den Pool als auch die Badenden schnell aus, Daher sollte auf einen möglichst windgeschützten Aufstellort geachtet werden. Achtet man auf die Windrichtung, kann der Pool möglicherweise so gestellt werden, dass der Wind das Wasser direkt in den Skimmer treibt, was dessen Funktion unterstützt.

Strom- und Wasseranschlüsse

Für das Befüllen und den Betrieb des Pools sind ein Wasser- und ein Stromanschluss erforderlich. Eventuell ist ein Gießwasseranschluss eine lohnende Investition. Fragen Sie ihren Wasserversorger! Der Stromanschluss sollte so platziert werden, das auch bei Wasseraustritt aus dem Pool keine Gefahr ausgeht.

In der Regel sind Schwimmbecken bis 100m³ bewilligungsfrei. D.h. es ist keine Genehmigung erforderlich. Je nach Gemeinde und Standort des Pools, kann es aber abweichende Regelungen geben. Diese sind im Zweifel beim zuständigen Bauamt zu erfragen. Grundsätzlich muss man sich natürlich an geltendes Recht halten. So können beispielsweise besondere Bestimmungen des Denkmal- oder Naturschutzes das Aufstellen eines Pools einschränken oder gar ganz verbieten. Weiterhin ist zu berücksichtigen, das von dem Pool keine Gefahr ausgeht. es muss z.B. durch Einzäunung sichergestellt werden, dass keine Kinder oder auch Tiere in dem pool ertrinken können. Auch muss sichergestellt werden, dass ein auslaufender Pool keine Schäden anrichtet. Gegeben falls sehen Mietverträge oder die Gemeinschaftsordnung einer Eigentümergemeinschaft entsprechende Einschränkungen vor. Dies sollte auf jeden Fall vorher geprüft werden.

Anmerkung: Dieser Beitrag dient lediglich als Anhaltspunkt und stellt keine Rechtsberatung dar.

Der Pool im eigenen Garten macht Spaß. Damit der Badespaß auch den ganzen Sommer anhält, ist auf die richtige Pflege zu achten. Mit ein paar einfachen Tipps ist dies aber gar nicht so schwer.

Die richtige Filteranlage

Eine Filteranlage besteht aus einer Pumpe, die das Poolwasser umwälzt und dem eigentlichen Filter, der Verunreinigungen aus dem Wasser entfernt. Bei der Wahl der richtigen Filteranlage muss also beide Komponenten Beachtung geschenkt  werden.

Die Pumpe

Das Wasser des Schwimmbeckens sollte zwei Mal, pro Tag komplett umgewälzt werden. Es ist also darauf zu achten, dass die Umwälzpumpe eine entsprechend hohe Förderleistung hat. Eine gute Pumpe ist das A und O der Poolpflege. Eine zu kleine  Pumpe muss wesentlich mehr Stunden am Tag laufen um das Wasser 2x umzuwälzen. Ist sie viel zu klein schafft sie es gar nicht. Ein erhöhter Einsatz von Chemikalien schafft hier nur bedingt Abhilfe.

Aus der  Förderleistung pro Stunde und dem Wasservolumen des Beckens, ergibt sich, wie viele Stunden die Pumpe am Tag laufen muss, um den kompletten Beckeninhalt 2 Mal durch den Filter zuschicken. Je leistungsstärker die Pumpe also ist, desto geringer sind die Laufzeiten.

Der Filter

Für den Privatbereich werden zwei verschiedene Filtersysteme angeboten. Zum einen gibt es die Kartuschenfilter, zum anderen gibt es die Sandfilteranlagen. Der größte Vorteil der Kartuschenfilter liegt im Anschaffungspreis. Da diese sehr günstig sind werden sie auch mit den meisten Poolsets verkauft. Ein regelmäßiger Austausch der Filterkartuschen, führt aber zu höheren Folgekosten. Sandfilteranlagen dagegen haben einen deutlich höheren Anschaffungspreis, sind dann aber auch deutlich leistungsstärker. Die laufenden Kosten sind ebenfalls geringer, da der Sand in der Regel nur ein Mal pro Saison gewechselt werden muss.

Die Poolabdeckung

Durch eine geeignete Abdeckung, wird die Verunreinigung des Poolwassers von vorne rein reduziert. Es wird nicht nur Schmutz vom Pool fern gehalten, sondern auch das Algenwachstum gebremst. Spezielle Solarfolien können sogar die Wassertemperatur durch Sonneneinstrahlung erhöhen.

Die Reinigung

Für die Reinigung der Poolwände und des Bodens gibt es spezielle Poolsauger oder Poolroboter. Ob sich eine solche Anschaffung lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine regelmäßige Reinigung ist aber auf jeden Fall notwendig, da sich sonst ein glitschiger Film bilden kann. Mittels Bürste oder Schwamm kann dieser mechanisch gelöst werden. Die Filteranlage holt dann die Verunreinigungen aus dem Wasser.

Chemische Pflegemittel

Damit das Wasser schön klar und keimfrei bleibt sind neben den o.g. Punkten auch chemische Pflegemittel erforderlich. Zunächst muss der pH-Wert des Wassers auf einen Wert von 7,0 – 7,4 eingestellt werden. Dies erreicht man mit pH-Plus und pH-Minus Mitteln, die es in flüssiger Form oder als Granulat gibt.

Als nächstes wird dem Wasser Chlor hinzugefügt. Der Chlorwert sollte zwischen 0,6-1,0mg/l liegen. Für die erste Stoßchlorung empfiehlt sich schnelllösliches Granulat oder flüssiges Chlor. Für die Langzeitchlorung sind sich langsam auflösende Chlortablette empfehlenswert. Zusätzlich kann ein Chlorstabilisator verwendet werden, der verhindert, dass sich das Chlor zu schnell verbraucht.

Bei Bedarf kann auch ein Algizid verwendet werden um vorhandene Algen abzutöten oder um  Algenwachstum vorbeugen. Die Dosierung richtet sich nach der Verpackungsangabe. Stimmen pH-Wert, Chlorwert und wird das Wasser ausreichend gefiltert, ist aber in der Regel kein Algizid notwendig, auch wenn deren Hersteller etwas anderes sagen.